Im Gegensatz zu Ernährungsberatern, die zwischen Kohlenhydraten, Proteinen und Fett differenzieren, klassifiziert Yoga Lebensmittel anhand ihres Effekts auf den Körper und Geist.

Sattvische Lebensmittel reinigen den Körper und beruhigen den Geist. Sie sind leicht verdaulich. Gekochte Lebensmittel können als sattvisch angesehen werden, wenn sie innerhalb von drei bis vier Stunden nach der Zubereitung gegessen werden. Diese Kategorie beinhaltet frische Früchte, grünes Blattgemüse, Nüsse, Getreide, Kräuter, Kerne und rohen Zucker.  

Rajasiche Lebensmittel stimulieren Körper und Geist. Sie sind weniger leicht verdaulich und können bei übermäßigem Verzehr zu Hyperaktivität, Gereiztheit und Wut führen. Zu diesen Lebensmitteln zählen Zwiebeln, Knoblauch, Tee, Kaffee, Schokolade, Wein, Kichererbsen und schwarzer Pfeffer.  

Tamasiche Lebensmittel blockieren den Geist und sind schwierig zu verdauen. Sie führen zu Verwirrung und Orientierungsverlust. In diese Kategorie gehören: aufgewärmtes Essen, Fleisch, Fisch, Eier, zuckerhaltige Lebensmittel und Alkohol.  

Grundsätzlich empfiehlt die Yogapraxis eine vegetarische Ernährung und basiert auf der Idee, dass Lebensmittel in ihrer natürlichen Form – also möglichst unbehandelt – konsumiert werden sollten, um ihre positiven Auswirkungen zu entfalten.

Wenn Sie gerade erst mit dem Yoga beginnen oder falls Sie neue Inspirationen für gesunde Gerichte brauchen, sind Sie hier genau richtig. Wir haben eine Liste mit sattvischen Lebensmitteln zusammengestellt, die Sie ganz leicht in Ihre Ernährung einbringen können und die sowohl Yogis als auch Nicht-Yogis regelmäßig zu sich nehmen sollten.

 

Mandeln für ein gesundes Herz

 

Mandeln für ein gesundes Herz

Nüsse und auch Mandeln bringen viele gesundheitliche Vorteile mit sich. Es wurde bewiesen, dass schon eine Hand voll Mandeln täglich dabei helfen kann, das Herz gesund zu halten. Mandeln sind eine hervorragende Quelle an Magnesium und gesunden Fetten. In ihnen stecken auch viele Proteine, Ballaststoffe, Antioxidantien, Mineralstoffe, Vitamine und Riboflavin.

Mandeln sind ein wunderbarer Snack für Zwischendurch, können aber auch Salate und Desserts aufpeppen und zu Butter oder Milch verarbeitet werden. Probieren Sie doch mal rohe Mandelbällchen als Nachspeise oder Erdbeer-Mandel-Milch.

 

Äpfel verlangsamen den Alterungsprozess

 

Äpfel verlangsamen den Alterungsprozess

Das Sprichwort “Ein Apfel am Tag, Doktor gespart” lässt sich bis in das Jahr 1922 zurückverfolgen und enthält viel Wahres. Äpfel (und Birnen) können dazu beitragen Schlaganfälle zu verhindern und senken den Cholesterinwert (dank der enthaltenen Ballaststoffe). Die Antioxidantien in Äpfeln bieten eine effektive Abwehr gegen freie Radikale, was den Alterungsprozess verlangsamt. Das enthaltene Quercetin verhindert Atemprobleme und die Ursolsäure in der Apfelschale mindert zusätzlich das Risiko für Übergewicht.

Der einfachste Weg, Äpfel in Ihre Ernährung aufzunehmen, ist in Form von Smoothies oder als Saft. Sie machen sich auch gut als Zutat in gesunden Salaten. Eine tolle Kombination von Äpfeln, Karotten und Rüben finden Sie in diesem großartigen Rezept zum Ausprobieren.

 

Avocados senken das Krebsrisiko

 

Avocados senken das Krebsrisiko

In Avocados stecken die Vitamine A, C, E, und B6. Sie mindern auch das Risiko für Prostata- und Brustkrebs. Dies liegt an den Phytonährstoffen, die in Avocados gefunden wurden. Darüber hinaus senken Avocados dank ihres hohen Folatgehaltes auch das Risiko für Herzkrankheiten und Schlaganfälle.

Avocados sind auch reich an guten Fetten – einfach gesättigten Fettsäuren – und halten so schädliches Cholesterin niedrig.

Ihre Textur und der unaufdringliche Geschmack der Avocado qualifizieren sie als Zutat in vielen verschiedenen Gerichten. Avocados können als Butterersatz eingesetzt werden, und so Rezepte gesünder machen. Sie können sie auch in Salaten, Suppen oder Smoothies verwenden. Wie wäre es mit diesem Spinat-Smoothie mit Avocado und Apfel als gesundes Frühstück? Köstlich!

 

Rüben zur Vorbeugung degenerativer Erkrankungen

 

Rüben zur Vorbeugung degenerativer Erkrankungen

Wenn Sie Rüben genau so sehr lieben wie wir, wissen Sie, wie schwer es ist die Farbe nach dem Schneiden der Rüben wieder von den Händen zu waschen. Das liegt am Betalain, einem Antioxidant, der in großen Mengen in Rüben vorhanden ist. Zusätzlich bieten Rüben auch einen guten Schutz gegen Entzündungen, da sie die Vitamine A, B, und C enthalten. Sie halten Ihr Immunsystem fit und sorgen dafür, dass Ihr Körper genug Kollagen für starke Haare und Nägel produziert.

Manche Leute mögen den erdigen Geschmack der Rüben nicht, aber wir lieben ihn. Verarbeiten Sie Rüben doch zusammen mit Äpfeln und Karotten zu einem Saft – ein perfekter Mittagssnack – oder reiben Sie die Rüben über einen Salat.

 

Blaubeeren unterstützen die Körperfunktionen

 

Blaubeeren unterstützen die Körperfunktionen

Alle Beeren sind vorteilhaft für unsere Gesundheit. Unter ihnen ist die Blaubeere aber ein Geheimtipp: sie hat wenig Kalorien und bringt eine unglaubliche Menge an Antioxidantien, Ballaststoffen, Vitaminen und Phytonährstoffen mit sich. So sorgt sie dafür, dass unser Körper richtig funktioniert, verhindert Herzkrankheiten und verlangsamt den Alterungsprozess.

Fügen Sie Blaubeeren zu Ihren Smoothies oder Salaten hinzu oder machen Sie Overnight Oats mit ihnen, um ein super gesundes Frühstück zu genießen.

 

Brokkoli bekämpft Brustkrebs

 

Brokkoli bekämpft Brustkrebs

Kreuzblütler Gemüse, wie Brokkoli, Kohl, Grünkohl, Rosenkohl, Rucola, Steckrüben und Blumenkohl, sind alle reich an Vitamin A, C, und Folsäure. Viele von ihnen gehören vielleicht nicht gerade zu den Lieblingen auf unserem Teller, aber es hat durchaus gesundheitliche Vorteile diese wunderbaren Gemüsesorten in unseren Gerichten zu verarbeiten.

Brokkoli hat kaum Kalorien, aber viele Vitamine (B, E, und K), sowie Kalzium, Potassium und Ballaststoffe. Brokkoli ist eine effiziente Waffe im Einsatz gegen das Wachstum von Krebszellen. Er stärkt die Knochen und halt das Herz gesund. Brokkoli ist auch von Vorteil, wenn Sie Ihr Diabetesrisiko möglichst gering halten möchten.

Es ist möglicherweise anfangs nicht ganz so leicht, Kreuzblättler Gemüse in Ihre Ernährung einzubringen, aber Salate sind da eine gute Einstiegsmethode. Versuchen Sie sich doch mal an diesem veganen Salat mit rohem Brokkoli oder greifen Sie auch hier auf unsere Lieblingskombination zurück: Apfel und Karotte.  

Wenn Sie keine Ideen haben, wie Sie Brokkoli sonst noch in Ihre Ernährung einbringen können, machen Sie doch einfach eine kulinarische Reise nach Asien. Dort lernen Sie viele asiatische Gerichte kennen, die oft auf Brokkoli als Hauptzutat zurückgreifen!

 

Zitronen für anhaltende Gesundheit von Sehnen und Knochen

 

Zitronen für anhaltende Gesundheit von Sehnen und Knochen

Wissenschaftliche Studien zeigen, dass Zitronen die Kollagenproduktion in unserem Körper anregen, wodurch Blutgefäße, Sehnen, Bänder und Knochen in gutem Zustand erhalten werden. Natürlich sind Zitronen auch eine exzellente Quelle von Vitamin C und unser Geheimtipp bei der Abwehr von fiesen Erkältungen. Zitronen unterstützen auch gutes Cholesterin (HDL), bekämpfen das Wachstum von Krebszellen und verfügen über entzündungshemmende Eigenschaften.

Kombinieren Sie sie mit Orangen und Grapefruits für einen sehr gesunden – und geschmacksintensiven – Saft. Nutzen Sie in Salaten auch Zitronensaft anstelle von Essig.

 

Quinoa nährt den Körper

 

Quinoa nährt den Körper

Wenn Sie häufig auf Instagram unterwegs sind haben Sie bestimmt schon mehr Schüsseln mit Quinoa in Szene gesetzt gesehen, als Ihnen lieb ist. Anfangs ist es vielleicht noch ungewohnt, Quinoa in die alltägliche Ernährung einzubringen, aber schon nach kurzer Zeit werden Sie merken, dass Sie gar nicht mehr darauf verzichten möchten Es ist reich an Proteinen und eine gute Quelle an Magnesium und Phosphor.

 

Spinat erhält die Sehkraft

 

Spinat erhält die Sehkraft

Popeye war zwar ein guter Werbeträger für Spinat, aber eigentlich ist der Eisengehalt dieses Gemüses gar nicht so hoch. Trotzdem verfügt Spinat über viele gesunde Vorteile (das tun eigentlich alle grünen Blattgemüse). Spinat enthält zwei Antioxidantien, die Ihre Augen bei guter Gesundheit halten: Lutein and Zeaxanthin.  Zusätzlich ist er voller Vitamin A und Kalzium und dabei kalorienarm. Spinat lässt sich ganz einfach in Smoothies oder Salate integrieren. Wenn Sie das nächste Mal einen neuen Snack ausprobieren möchten empfehlen wir den grünen Smoothie mit Baubeeren und Minze.

 

Walnüsse senken den Cholesterinspiegel

 

Walnüsse senken den Cholesterinspiegel

Walnüsse sind sehr beliebt und wachsen überall dort, wo es ein gemäßigtes Klima zulässt. Sie sind beliebt als Zutat für Kuchen und Kekse. Dank ihres hohen Gehalts an Omega-3 Fettsäuren helfen Walnüsse dabei, den Cholesterinspiegel zu senken, die Stimmung zu verbessern und Krebs zu bekämpfen.

Streuen Sie sie über Ihren Salat oder mischen Sie sie unter Ihre Overnight Oats. In Verbindung mit Spinat ergeben sie eine äußerst leckere Kombination.

 


Haben Sie jetzt Lust darauf bekommen mit diesen (und vielen anderen) Zutaten vegane Gerichte zuzubereiten? Wie wäre es denn mit einem veganen Yoga Retreat