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Alles, was Sie über Vinyasa Yoga wissen sollten

by Alberto G. Guitron

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Vinyasa Yoga ist einer der am meisten praktizierten Yogastile weltweit und, einer Studie des Yoga Journals zufolge, sogar der beliebteste Stil unter Yogis. Wenn es aber so beliebt ist, woher kommt dann die große Verwirrung, wenn es darum geht Vinyasa zu definieren? Ist es wirklich ein Yogastil? Oder eine Abfolge? Oder einfach eine Technik? Und was genau bedeutet es, wenn der Yogalehrer uns anweist, uns „ins Vinyasa zu begeben“?

Wir von BookYogaRetreats.de haben uns dazu entschieden, einen unserer Experten und Veranstalter zu fragen, um diese Fragen endgültig zu klären. Reejo, ein von der Yoga Alliance zertifizierter Yogalehrer und einer der leitenden Trainer bei YogaVimoksha, hat uns dabei geholfen Vinyasa besser zu verstehen. Also atmen Sie vor dem Lesen noch einmal tief durch; das werden Sie brauchen, um dem Vinyasa Flow zu folgen…

 

Vinyasa definiert

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Zunächst einmal hat das Wort “Vinyasa” selbst mehrere Bedeutungen. Manchen Quellen zufolge bedeutet es „Verbindung“; aus dem Sanskrit wird es als „besonderes positionieren“ übersetzt und glaubt man wiederum anderen heißt es nichts anderes als „fließen“. Da ist es nicht überraschend, dass Vinyasa scheinbar von jedem anders verstanden wird. Bevor Sie jetzt verzweifeln, können wir Sie beruhigen: Sie können sich an die Definition halten, die Ihnen am besten gefällt, denn das Wichtigste am Vinyasa ist ganz einfach die Verbindung von Atmung und Bewegung. Beim Übergang von einer Position in die nächste liegt der Fokus auf dem Ein- und Ausatmen. Aus diesem Grund beschreiben manche Yogalehrer es als eine schrittweise Abfolge von Positionen, die durch das Einatmen und Ausatmen verbunden sind (meist vom Chaturanga zum Heraufschauenden Hund und dann weiter zum Herabschauenden Hund).

Als Yogalehrer damit begannen, ganze Kurse auf diesem Prinzip der Atmung aufzubauen, tauchte Vinyasa in zahlreichen Yoga Studios rund um die Welt auf. Unser Experte Reejo stellt fest, dass ein Großteil der Verwirrung um Vinyasa von der Ähnlichkeit zu anderen Yogastilen ausgeht. Die Technik beim Vinyasa Flow sei die gleiche wie bei Hatha Yoga und viele der Asanas seien zusätzlich dieselben wie beim Ashtanga Yoga. Vinyasa Yoga setze sich aber vor allem dadurch von den anderen Stilen ab, dass es die Reihenfolge der Positionen oft verändere – zwei Vinyasa Klassen sind deshalb selten identisch.

 

Vinyasa Yoga – gewusst wie

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Image Credit: Flickr

Sonnengrüße A und B sind der Kern des Vinyasa Stils. Sie sind das perfekte Beispiel der Verbindung von Körperbewegungen und Atmung. Im Allgemeinen soll unser Körper sich beim Einatmen aufwärts bewegen und beim Ausatmen wieder dem Boden näher kommen. Es geht dabei aber eben nicht darum, Vinyasa Posen so auszuführen, dass sie mit unserer schnellen Atmung mithalten können; ganz im Gegenteil: Vinyasa soll uns lehren unsere Bewegungen und Atmung so zu kontrollieren, dass jede Pose ganz natürlich und ungezwungen unserer Atmung folgt. Diese Atmungstechnik nennt sich Pranayama und um damit die besten Ergebnisse zu erzielen verrät und Reejo einige Tipps und Tricks:

  • Anuloma Viloma. Diese einfache Technik, bei der abwechselnd durch ein Nasenloch geatmet wird, soll uns dabei helfen ausgeglichen in den Tag zu starten. Es ist kinderleicht: Sie atmen durch ein Nasenloch ein, halten den Atem kurz an, und atmen dann durch das andere Nasenloch wieder aus. Traditionell wird dabei Vishnu Mudra ausgeübt.
  • Kapalbhatti. Dies kann als eine umgekehrte Atemtechnik verstanden werden, bei der das Ausatmen aktiver stattfindet als das Einatmen. Dafür können Sie sich vorstellen, dass beim Ausatmen alles Negative Ihren Körper und Ihre Seele verlässt und ein kräftiges Ausatmen Sie so von angesammeltem Ballast befreien kann.
  • Ujjayi.  Auch bekannt als der “Meeresatem”, da es Geräusche hervorruft, die dem gleichmäßigen Wellengang ähneln. Dafür müssen die Lippen geschlossen sein und die Luft durch die Kehle strömen. Um sich daran zu gewöhnen kann man zunächst durch den offenen Mund atmen und diesen dann während des Ein- oder Ausatmens schließen.
  • Bhastrika. Diese Atemübung soll Ihrem Körper und Geist zu mehr Energie verhelfen. Stellen Sie es sich wie eine Tasse Kaffee vor – nur ohne die negativen Auswirkungen von Koffein. Um die Übung auszuführen müssen Sie Ihr Zwerchfell nutzen und beim Einatmen tief in den Bauch atmen. Das Ausatmen soll durch die Nase geschehen: kräftig und schnell.

 

Die Vorteile des Vinyasa

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Neben den Atemtechniken und den fließenden Bewegungen unterscheidet sich Vinyasa Reejos Meinung nach aber noch auf andere Art von verwandten Yogastilen – es richtet sich an den gesamten Körper, ohne einen einzigen Muskel zu vernachlässigen. “Es funktioniert wie ein Krafttraining und hilft dabei Muskelmasse im ganzen Körper aufzubauen. Der größte Vorteil von Vinyasa Yoga als Quelle für mehr Muskeln ist dass alle Muskelgruppen bei den Übungen die gleiche Aufmerksamkeit erhalten. Dadurch wird der ganze Körper gleichmäßig gestärkt”, erklärt er.

Eine der häufigsten Herausforderungen für Yogis bei der Praxis sei außerdem das gezielte Bewegen steifer Muskeln. Auch hier bringt Vinyasa Yoga gute Neuigkeiten: durch die beständigen fließenden Bewegungen werden die Muskeln gedehnt, verlängert und gleichzeitig gestärkt, was im Vergleich mit anderen Yoga Stilen zu mehr Flexibilität führt und mehr Bewegungsfreiheit ermöglicht.

 

Herausforderung

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Klingt alles ein bisschen zu schön um wahr zu sein, meinen Sie? Na gut, es ist ein großartiger Yoga Stil, der Körper und Geist vereint, aber wir geben zu, dass Yogis auch hier ein paar Herausforderungen meistern müssen, wenn sie Vinyasa täglich anwenden wollen. Reejo stimmt zu, dass der schwierigste Aspekt beim Vinyasa der Übergang von grundlegenden Posen zu fortgeschrittenen Haltungen ist (vergessen Sie nicht, dass Sie auch in den schwierigsten Asanas noch Ihren Atem kontrollieren müssen!).

Für die fortgeschrittenen Haltungen brauchen Sie also ein bestimmtes Maß an Flexibilität und Stärke. Deswegen ist Geduld auch der Schlüssel zum Erfolg beim Vinyasa; Anfänger sollten es langsam angehen und ein bis zwei Jahre in entspannten Kursen üben, um genug Flexibilität und Stärke für die schwierigen Sitzungen aufzubauen.

Das ist das Wichtigste, was Sie über Vinyasa – den Yoga Stil, der die Welt im Sturm eroberte - wissen sollten. Möchten Sie es mal ausprobieren? Dann fangen Sie doch damit an, diesen Eintrag nochmal zu lesen und dabei eine der oben genannten Atemtechniken anzuwenden. Wenn Ihnen Vinyasa Yoga vorher noch ein unbekannter Begriff war können Sie dies sogar als Ihre erste Übung ansehen! Wenn Sie dann weiter in diesen Yoga Stil eintauchen möchten können Sie einen Vinyasa Yoga Retreat buchen, um Ihre Erfahrung auf das nächste Level zu bringen. Schauen Sie doch einfach mal bei BookYogaRetreats.de vorbei, dort finden Sie eine umfassende Liste von Vinyasa Urlauben online.

 


Lernen Sie unseren Experten Reejo kennen und schauen sich an, was er und sein Team bei Yoga Vimoksha im Angebot haben.

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